Kiefergelenk

Viele Beschwerden, wie Verspannungen, Kiefergelenksschmerzen, Nacken- und Rückenschmerzen sind nicht selten Folgen einer fehlerhaften Bisslage.Das Ermitteln und Beseitigen solcher Fehlbelastungen im Gebiss und das Herausfinden der dafür in Frage kommenden Ursachen (organische Ursachen, äußere Einwirkungen, psychische Ursachen) sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung.
Die Bezeichnung der Kiefergelenksserkrankung als Craniomandibuläres Dysfunktionssyndrom (CMD) spricht für das multikausale Krankheitsgeschehen.

Die beiden Kiefergelenke stellen eine Art Scharnier für den Unterkiefer dar. Sie enthalten biologische Strukturen (Gelenkscheibe, Gelenkkapsel, Gelenkköpfchen).


Die Kiefergelenke können auf Dauerbelastung recht empfindlich reagieren. Starke, ungewöhnliche Belastungen treten beim Knirschen, Pressen (oft stressbedingt) sowie bei Fehlbelastungen auf. Letztere können unter anderem durch
Fehlkontakte der Zähne bei funktionsuntüchtigem Zahnersatz, Zahnstellungs- und Kieferanomalien auftreten.

Fehlkontakte werden durch Funktionsanalyse aufgedeckt. Sie können Störungen oder Schäden der Kiefergelenkstrukturen hervorrufen. Die Ergebnisse einer ausführlichen Anamnese und Untersuchung (manuelle Funktionsdiagnostik) und Modellanalyse bestimmen die weitere Therapie, die sehr häufig in Abhängigkeit von der Diagnose mit Aufbissschienen und physiotherapeutischen Maßnahmen erfolgt.

Gesichtsbogenregistrierung

Ganzheitliche Parodontitistherapie

Ein dauerhafter Erfolg kann sich nur einstellen, wenn konventionelle Maßnahmen wie mechanische Keimreduzierung mit biomedizinischen Verfahren (Ausleitungs- und Entgiftungstherapie) kombiniert werden. Mit einer ursachenbezogenen Therapie wird eine stabile Basis sowohl für ein gesundes Zahnfleisch als auch für die Allgemeingesundheit geschaffen.

Magnetfeldtherapie

Der Arzt F.Morell fand heraus, dass eine 100%ige Resonanz zwischen Therapiesignal und Patient dadurch zu erreichen ist, dass man die Schwingungen im Körper selbst anzapft und mit sich in Resonanz bringt. Die elektromagnetischen Wellen des Organismus, die für die Magnetfeldtherapie relevant sind, befinden sich im ultrafeinen Bereich. Im Körper eines jeden Patienten sind neben den gesunden auch pathologische Schwingungen wirksam.
Dabei reicht das Spektrum von extrem langen bis zu sehr kurzen Wellen. Diese pathologischen Schwingungen im Körper stören die physiologischen Gleichgewichtszustände und Regelkreise. Der Körper erkrankt, wenn das dynamische Gleichgewicht nicht mehr durch Gegenregeneration aufrecht erhalten werden kann. Die krankhaften Strömungen können von magnetischen Elektroden abgegriffen werden. Da ein Magnetfeld jedes Körpergewebe vollständig durchdringt, werden nicht nur Signale von der Hautoberfläche, sondern auch vom Innern des Gewebes abgegriffen und ins Therapiegerät geleitet.
Vom Ausgang des MF-Gerätes werden dem Patienten die Therapieschwingungen zurückgegeben.
Das elektromagnetische Feld des Patienten reagiert sofort auf diese exakt passenden Therapiesignale oder Informationen und gibt die so veränderte Situation in das MF-Gerät hinein, welches sich nun der neuen Situation des Patienten anpasst.
Dadurch werden während der Therapiezeit die harmonischen oder physiologischen Schwingungen verstärkt und die disharmonischen oder pathologischen abgeschwächt. Die physiologischen Kräfte des Körpers können sich frei entfalten und so das dynamische Gleichgewicht des Körpers wiederherstellen. Es können z.B. postoperative Schwellungen, Schmerzzustände etc. günstig beeinflusst werden.

Homöopathie

Grundlage der homöopathischen Therapie ist die Simile-Regel, das Ähnlichkeitsprinzip.
Die Homöopathie ist von dem Arzt, Apotheker und Chemiker Dr. Samuel Hahnemann aus Meissen begründet worden.
Arzneimittel, die bei der Anwendung beim gesunden Menschen bestimmte Symptome hervorrufen, werden zur Stimulierung und Selbstheilung bei Patienten eingesetzt, die an den gleichen Symptomen leiden.
Die Erfahrung zeigt: die so ausgelöste Arzneimittelkrankheit tritt an die Stelle der natürlichen Krankheit und hebt diese auf!
So lautet das therapeutische Leitprinzip:
Heile Ähnliches mit Ähnlichem.
Ganz wichtig ist, dass bei Benutzung homöopathischer Mittel nur ganz selten Komplikationen auftreten können.

Prophylaxe oder Vorsorge

Die Vorbeugung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten nennt man Prophylaxe.
Hierzu gehören verschiedenste Maßnahmen wie die professionelle Zahnreinigung kurz PZR, die Mundhygiene- und Ernährungsberatung, die Fissuren-Versiegelung und die Intensiv-Fluoridierung.
Die Prophylaxe trägt nicht nur zur besseren Ästhetik und persönlichem Wohlbefinden bei, sie kann langfristig helfen, Karies und Parodontitis zu verhindern oder zumindest weitgehend einzudämmen.
Ein Prophylaxeprogramm bedeutet, individuell abgestimmte, regelmäßige, professionelle Maßnahmen zu ergreifen, um Ihre Gesundheit zu erhalten.
Die Behandlung wird auf die Bedürfnisse des Einzelnen ausgerichtet und in unserer Praxis von der dafür speziell ausgebildeten Zahnmedizinischen Fachassistentin durchgeführt.